Der Mindestlohn wird zum 01.01.2026 auf 13,90 Euro pro Stunde angepasst. Mit dieser Erhöhung des Mindestlohns verbunden sind auch Änderungen für Minijobber und Midijobber und so einiges anderes, was zu beachten ist. Alles, was Sie zur Mindestlohn Erhöhung wissen müssen, wie hoch jetzt das Minijob Gehalt sein darf und vieles mehr, erfahren Sie hier!
Warum der Mindestlohn 2026 steigt — Hintergrund und aktuelle Entscheidung
Der Mindestlohn Deutschland wird von einer Mindestlohnkommission reguliert. In dieser sind Vertreter der Gewerkschaft, der Unternehmensseite und unabhängige Experten vertreten, die gemeinsam eine Empfehlung aussprechen. Wie hoch wird der Biotestlohn 2026? Ab dem 1.1.2026 beträgt der Mindestlohn 13,90 €, ab dem 01.01.2027 steigt er auf 14,60 Euro an. Die Erhöhungen stehen im Zusammenhang mit den erhöhten Lebenshaltungskosten und soll Kaufkraft erhalten, sowie soziale Härten abwenden. Höhere Mieten und gesteigerte Kosten für die Warenversorgung haben den Bedarf auch Arbeitnehmerseite erhöht und eine Forderung nach höhere Löhnen legitimiert. Weitere Informationen und Vergleiche zum Thema Löhne finden Sie bei Jobble auch hier.
Was 2026 neu ist: Zahlen & Rahmenbedingungen
Kurz und knapp – Was sich 2026 für Sie alles ändert:
- Wie hoch ist der Mindestlohn? Der Mindestlohn 2026 steigt auf 13,90. 2025 lag er noch bei 12,82 Euro. Es handelt sich also um eine Erhöhung um 1,09 Euro.
- Wann steigt der Mindestlohn 2026? Der Mindestlohn erhöhte sich zu Jahreswechsel am 01.01.2026.
- Was ändert sich 2026 Mindestlohn Minijob Teilzeit? Die Verdienstgrenze für Minijobs steigt automatisch auf 603 Euro im Monat. Alles darüber hinaus ist versicherungspflichtiges Einkommen und zählt als Midijob. Informieren Sie sich hierzu bitte im Detail bei den zuständigen Stellen.
- Wie viele Stunden darf man arbeiten Minijob 2026? Maximal etwa 43.
Keine Sorge, im Folgenden erklären wir alles noch ein wenig mehr im Detail und schauen uns die Auswirkungen etwas genauer an.
Auswirkungen auf Minijobs (geringfügige Beschäftigung)
In Deutschland gibt es derzeit fast sieben Millionen Minijobber. Die Mindestlohn 2026 Minijob Grenzen sind an den Mindestlohn gekoppelt und die Verdienstgrenze für Minijobber steigt damit automatisch an, wenn es der Mindestlohn tut. Sie dürfen damit ab dem 01.01.2026 603 Euro im Monat abgabenfrei dazuverdienen. Ab dem 01.01.2027 sind es dann sogar 633 Euro. Wenn Sie mehr als die entsprechende Verdienstgrenze zulässt verdienen, ist Ihre Tätigkeit abgabepflichtig und Sie müssen Sozialbeiträge zahlen.
Konsequenzen für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte
Natürlich betrifft der Mindestlohn 2026 nicht nur Minijobber, sondern auch die Menschen, die Teilzeit oder Vollzeit arbeiten. Wenn Sie bislang unter 13,90 Euro die Stunde verdient haben, muss das Gehalt umgehend angepasst werden. Ein gesetzlicher Mindestlohn 2026 ist verbindlich und muss von den Unternehmen eingehalten werden. Die Anpassung gilt für neue und bestehende Verträge und es gilt der Mindestlohn 2026 Deutschland Teilzeit Vollzeit. Es ist also egal, auf was für einer Anstellungsbasis Sie tätig werden, solange Sie angestellt arbeiten, haben Sie einen Anspruch auf den neuen Mindestlohn von 13,90 Euro.
Midijobs / Übergangsbereich: Neue Grenzen und Regelungen
Dadurch, dass die Minijob Verdienstgrenze 2026 auf 603 Euro im Monat steigt, verändern sich auch die Midijob Übergangsbereich 2026 Regeln. Diese ist nun bei 603,01 Euro bis 2000 Euro im Monat. Nach oben hin bleibt der Betrag damit zwar unverändert, wenn Sie sich aber bislang am unteren Rand bewegt haben, kann es sein, dass sich die Tätigkeit jetzt als Minijob definieren lässt. Das kann große Vorteile für Sie haben, wenn Sie bereits anderweitig Beiträge zur Sozialversicherung leisten. Ein Minijob ist dann abgabenfrei und Sie verdienen quasi bare Münze in Form von Nettogehältern.
Chancen und Risiken der Mindestlohnerhöhung — aus Sicht der Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Lohnverhandlungen sind immer eine Interessenabwägung der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite. Deutschland hat aktuell eine Inflationsrate von 2,3 Prozent, hatte in den letzten Jahren aber bereits deutlich höhere Raten von bis zu 6,9 Prozent zu verzeichnen. Daher ist der Bedarf durch Mehrkosten gestiegen und Arbeitnehmer müssen höhere Löhne erzielen, um ihre Kaufkraft zu erhalten. Natürlich ist es aus Arbeitnehmersicht ohnehin aber immer attraktiv, höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen zu bekommen. Die Arbeitgeberseite muss ggf. Löhne anpassen und hat dadurch unter Umständen Mehrkosten. Das kann aber auch den Vorteil haben, dass Mitarbeiter motivierter sind und lieber ihrer Tätigkeit nachgehen als vorher. Außerdem muss auf der Gegenseite auch der Konsumentenmarkt erhalten werden, was durch gestiegene Kaufkraft der Fall ist. Eine moderate Anpassung des Mindestlohns scheint den gestiegenen Kosten zu entsprechen, die die Entwicklungen der letzten Jahre verursacht haben und kann für alle Seiten Chancen bringen. Aus Arbeitnehmersicht ist die Anpassung ohnehin sehr wünschenswert. Es ist sicherzustellen, dass es als Reaktion auf die Anpassung keine Stellenreduktion gibt, da die Gehälter nicht gestemmt werden können.

Was Bewerber, Minijobber und Teilzeitkräfte jetzt wissen sollten — praktische Tipps
Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie mit den neuen Regularien Schwierigkeiten haben, machen Sie einfach folgendes:
- Machen Sie sich klar, was geändert wird. Der Mindestlohn wird angepasst. Wie hoch ist der Mindestlohn 2026? 13,90 Euro in der Stunde. Die neue Minijobgrenze liegt bei 603 Euro im Monat.
- Wenn Sie weniger als 603 Euro im Monat verdienen, vorher aber Midijobber waren, sollten Sie einen Wechsel zu einem Minijob in Betracht ziehen.
- Wenn Sie einen Minijob ausüben wollen, achten Sue darauf, nicht über 603 Euro zu verdienen.
- Für Midijobber ändert sich weitgehend nichts, die Verdienstgrenze nach oben liegt weiterhin bei 2000 Euro im Monat.
Als Arbeitnehmer können Sie im Zusammenhang mit dem neuen Mindestlohn wenig falsch machen´. Wenn Sie davon betroffen sind, bekommen Sie automatisch eine Gehaltserhöhung. Außerdem steigt die Verdienstgrenze für Minijobber an. Arbeitnehmer müssen hingegen ggf. Gehälter und Verträge anpassen und die Änderungen somit wirksam machen. Sollten Sie feststellen, dass Sie nach dem 01.01.2026 weniger als 13,90 Euro pro Stunde verdienen, sprechen Sie Ihren Arbeitgeber auf die Gesetzesänderung an und verweisen Sie freundlich auf die gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns an. Sie haben einen Anspruch auf die Zahlung vom Mindestlohn und sind in so einem Fall im Recht. Wenn Sie das neue Jahr und den frischen Elan hingegen gleich nutzen wollen, um sich beruflich neu zu orientieren, finden Sie auf Jooble eine unglaubliche Auswahl an tollen Jobangeboten in Ihrer Umgebung!